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Freilicht-Vortrag in St. Andrä „Wenn Kinder trauern“

Aufgrund der jetzt gelockerten „Corona-Sicherheitsvorschriften“ haben wir mit dem KfS St.Andrä den Vortrag „Wenn Kinder trauern“ kurzerhand ins Freie verlegt!

Festplatz St. Andrä, Dienstag 30.Juni 20 Uhr

Anmeldung per SMS oder Whatsapp über den KfS unter +39 328 174 4517

Eintritt: € 10,00 für KfS Mitglieder, € 15,00 für Nicht-Mitglieder

Zum Vortrag:

Darf ich mein Kind an ein Sterbebett bringen? Nehm‘ ich mein Kind mit zum Begräbnis? Wie sage ich, dass die Oma stirbt? Muss ich Angst bekommen, wenn mein Kind übers Sterben redet? Darf ich weinen?

 

Solche und viele andere Fragen belasten Eltern, wenn der Tod in das Leben der Familie tritt.

Der Vortrag soll einen Einblick geben, wie der Dialog mit Kindern zum Thema Tod und Trauer gelingen kann, wie kindliche Trauerreaktionen zu verstehen sind und wie ich Kinder in den Abschied miteinbeziehen kann.

girl-2934257_1920 pixabay

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Was trauernde Kinder sagen….

Ein Kind bei einem Ritual zu Gefühlen im Wald:
‚Für mich ist diese faulende Erdbeere wie ein trauernder Mensch: Auf der einen Seite ist sie matschig und faul. Dreht man sie um, ist sie noch rot. Sie ist und bleibt aber immer eine Erdbeere.‘ ❤️

Trauernde Kinder können eine ungemein wertvolle Erfahrung für ihre Persönlichkeitsentwicklung machen, wenn wir sie in ihrer Trauer verstehen, sie wertschätzen, ihnen den Raum und die Unterstützung geben, zu ihren Gefühlen zu kommen und diese auszudrücken….

Der Workshop zur Kindertrauer „Wolken, Regen, Sonnenschein: Kinder trauern anders.“ kann dazu eine Hilfestellung geben.

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Stärkung des Selbstvertrauens

Wunderschönes, berührendes Lied zur Stärkung des Selbstvertrauens!……nicht nur für Kinder

In der Trauer verlieren die Kinder oft das Vertrauen in sich selbst. Sie sehen sich mit einer neuen Realität konfrontiert. Das Umfeld, der Alltag, ja oft sogar die Familienkonstellation haben sich komplett verändert.

„Bin ich eigentlich noch die große Schwester?“
„Bin ich normal, auch wenn ich keinen Papa mehr habe?“
„Mögen mich meine Freunde noch, auch wenn bei uns zuhause jemand gestorben ist?“

Das sind Fragen, die ich immer wieder von den Kindern höre.

Da kann so ein Lied wie das von Nils Vandeven, das immer wieder im Hintergrund läuft oder auch bewußt gehört wird, ein Mutmacher sein!

https://www.youtube.com/watch?v=f9eNdi4Bibc

 

Vogel-Wasser-Leichtigkeit

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Was brauchen trauernde Kinder?

Sehr empfehlenswerter Kurzfilm

von www.sarggeschichten.de

Wir lieben unsere Kinder! Wir möchten sie beschützen und wünschen ihnen alles Gute und Schöne. Sterben, Tod und Trauer gehören nicht in unsere Vorstellung von einer behüteten Kindheit. Aber wenn ein geliebter Mensch stirbt, brauchen auch Kinder die Möglichkeit Abschied zu nehmen. Trauern hilft, mit dem Tod und dem Verlust umzugehen und mit einer liebevollen Erinnerungswelt weiter zu leben. Die 11. Sarggeschichte “Was brauchen trauernde Kinder?” handelt davon, wie man Kinder beim Trauern unterstützen kann. Kinder brauchen ehrliche Antworten und Informationen zu den Geschehnissen, die um sie herum passieren. Sie spüren Heimlichkeiten, die sie nicht schützen, sondern eher Angst auslösen. Mit Kindern zusammen durch die Trauer zu gehen verbindet und schafft Vertrauen. Kinder brauchen Abschiede. Es kann sehr hilfreich sein, wenn Kinder den Verstorbenen nochmal sehen und anfassen können, damit sie begreifen dürfen was “tot sein” bedeutet. Werden Kinder ausgeschlossen, wird ihnen eine wichtige Ressource zur Verarbeitung von Verlusten genommen.

https://www.youtube.com/watch?v=yEFcMenNxeM&feature=youtu.be&fbclid=IwAR18DzAi2ejQ88javxFJadeDLNY4MDPipg7Rt-0B0Y5zk5GRncPgSYcSrPU

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Erinnerungsnachmittag für trauernde Kinder

„Der Schatz der Erinnerungen… bleibt für immer in deinem Herzen!“

Es ist ganz normal, dass Erinnerungen an den Verstorbenen und gemeinsame Erlebnisse mit der Zeit verblassen. Das kann oft sehr erschreckend und belastend wirken. Eine ältere Frau, die als Kind ihre Mutter verloren hat, erzählt auf die Frage, was sie heute am meisten schmerzt: „Dass ich mich nicht mehr an meine Mutter erinnern kann.“

Besonders heilsame Momente können trauernde Kinder dann erleben, wenn sie erkennen, dass über den Verstorbenen gesprochen werden kann und er in den Erinnerungen immer bei ihnen ist. Damit fällt es ihnen leichter, den Verlust ins eigene Leben zu integrieren.

In der Gruppe helfen wir den Kindern, die Erinnerungen zu pflegen, sie zu sammeln und so einen lebenslangen Schatz bei sich zu tragen.

 

TERMINE

Teil 1: Mi. 17.04.2019,

Teil 2: Mi. 08.05.2019,

Teil 3: Mi. 22.05.2019,

Teil 4: Mi. 05.06.2019,

jeweils von 14.30 bis 16.30 Uhr

KURSBEITRAG 50 Euro

Ort: Bildungshaus St. Georg, Sarns (bei Brixen, Südtirol)

Nähere Informationen erhalten Sie auch beim Vortrag am 5.04.2019

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Impuls-Workshop Kindertrauer in Percha

Impuls-Workshop „Gesalbt, gesegnet, begraben. Und dann?“

Kindern in der Auseinandersetzung mit Tod und Trauer heilsam zur Seite stehen.

Der Tod und damit auch die Trauer treten unerwartet in unser Leben. Trotz tiefer Ohnmacht und Hilflosigkeit sind Betroffene gefordert, ihren Alltag mit komplett veränderten, äußeren und inneren Umständen, neu zu organisieren. Da ist man als betroffene Familie verständlicherweise erleichtert, wenn Kinder dem Anschein nach „recht gut mit dem Verlust umgehen können“. Aber hinter diesem (nur) scheinbarem „Gut Funktionieren“ bleiben die Kinder allein ihrer Trauer und den oft komplett ungewohnten, aber umso intensiveren Gefühlen überlassen. Dabei kann man mit Verständnis für die kindliche Trauer und einem offenen Herzen den Raum für die Trauer zulassen und eine heilsame Verarbeitung ermöglichen.

In diesem Impuls-Workshop werden wir kurz in die Gefühlswelt von trauernden Kindern eintauchen und anhand von praktischen Beispielen und Übungen erfahren, was ihnen in dieser schwierigen Zeit helfen kann.

Zeit:
Sa 13.04.2019 08.30 Uhr – 12.30 Uhr

Ort:
Percha / Mehrzwecksaal des KiBiZ Kirchen- und Bildungszentrum, Kirchplatz

Anmeldung direkt beim Bildungsweg Pustertal: www.biwep.it

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Vortrag „Keine Angst vor trauernden Kindern“

Der Vortrag soll einen Einblick geben, wie der Dialog mit Kindern zum Thema Tod und Trauer und der Umgang mit ihnen im Falle einer Verlusterfahrung heilsam gelingen  kann.

 

Öffentliche Veranstaltungsorte im Frühjahr:

Mittwoch, 20.März 2019: Bibliothek Wiesen, 20 Uhr. KFS Zweigstelle Wiesen/Pfitsch

Dienstag, 26.März 2019: Frauenrunde Brixen, Priesterseminar 9 Uhr „Wenn deine Enkel dich nach dem Sterben fragen.“

Donnerstag, 4.April 2019: Bildungshaus St. Georg, Sarns, 19 Uhr

Dienstag, 9.April 2019: Bibliothek Niederdorf, 20 Uhr

 

Auch Kinder trauern – nur anders als wir Erwachsene. Sie haben einen spontanen und natürlichen Umgang, der auf Außenstehende oft missverständlich wirkt.

„Ich habe mich versteckt, weil ich nicht gefunden werden wollte. Und war traurig, weil mich niemand suchte.“

(ein trauerndes Kind)

 Je nach Alter und bereits erlebten Erfahrungen im Umgang mit Verlusten haben die Kinder einen unterschiedlichen und sehr natürlichen Zugang zum Tod und zum Leben. Diesen gilt es zu erkennen, zuzulassen und den Kindern beizustehen, damit sie sich in der veränderten Lebenssituation neu finden und für sich Ordnung und Struktur wiederherstellen können.

Wir müssen der Ohnmacht des Todes und der Trauer nicht hilflos begegnen. Eine frühzeitige Auseinandersetzung damit kann uns etwas Angst nehmen und uns den Umgang erleichtern. Für die Trauerbewältigung sind ein Verständnis des Umfelds für die kindliche Trauer, eine Offenheit und Unbefangenheit in der Kommunikation sowie ein Miteinbezug der Kinder im gesamten Abschiedsprozess enorm wichtig!

 

Gefühle ausdrücken

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