Aktuelles

Was bleibt?

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„Deine Handschrift schrieb mir Wichtiges ins Herz“ heißt es auch in diesem Song.

Für mich ist es immer ein ganz besonderer Moment, wenn Trauernde das Geschenk erkennen, das der Verstorbene in ihnen hinterlassen hat. Werte, Fähigkeiten, Tugenden, die sie nun weiterpflegen und weitergeben können.

Ein lebendiges in Erinnerung behalten und somit einen guten Platz im Herzen geben…❤️

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Wenn Abschiedsrituale fehlen

Wenn Abschiedsrituale fehlen….

….geht den Betroffenen ein unglaublich wichtiger, kraftvoller Anker und Halt verloren. Ein Sterben in Würde, ein bewußter Abschied und das zelebrieren dieses „letzten Festes“ können ein felsenfestes Fundament für den Trauerprozeß sein. Die Gemeinschaft, das gemeinsame Erinnern und der Ausdruck der Anteilnahme geben dem Betroffenen Halt und Sicherheit. In einer Zeit, in der sie den Boden unter Füßen komplett verlieren.

Auch wenn zur Zeit ein Abschied nur stark verkürzt und in engstem Familienkreis stattfinden darf, empfehle ich allen Betroffenen, eine Feier so bald wie möglich nachzuholen.

Ihr könnt jetzt die Zeit nutzen, euch in Ruhe zu überlegen, wie ihr diese gestalten möchtet. Die Musik auswählen, Texte aussuchen, Fotos sammeln, vielleicht eine Video-Collage machen, Erinnerungen aufschreiben und eventuell vortragen…..

Auch das alles ist eine heilsame Trauerbewältigung und gibt das Gefühl, doch etwas Tun zu können und der Ohnmacht und Hilflosigkeit entgegen zu wirken.

Ein Abschied in Würde – für euch und eure geliebten Verstorbenen!✨❤️

über den wolken

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„Sich in der Trauer auf der dunklen Seite wohlfühlen“

Vor Kurzem hat mir eine trauernde Mama erzählt: „Ich will gar nicht getröstet werden. Nichts kann mich trösten. Ich will mich so traurig fühlen, ich will den Schmerz spüren. Das verbindet mich mit meiner Tochter, da bin ich ihr ganz nah.“

Trauernde fühlen sich auf der „dunklen Seite“ wohl. Sie gibt ihnen Schutz. Es ist ein natürliches Bedürfnis von uns, Jemandem, dem es schlecht geht, Trost zu spenden. Diese Worte erreichen aber einen Trauernden oft nicht. Im Gegenteil, sie können sogar den Eindruck vermitteln, dass es nicht richtig ist, so zu fühlen wie er grad fühlt. Oder ihm das Gefühl geben, ihn „aus der Trauer rausholen zu wollen“.

Für Betroffene ist es ganz wichtig, dass sie fühlen dürfen, wie sie im Moment fühlen. Durch Mitmenschen, die aufrichtig und ernsthaft DASIND, die ZUHÖREN und sie in ihrem Gefühl ERNST NEHMEN, fühlen sie sich verstanden. Und bestenfalls können sie so, im Erzählen, für sich selber Trost finden.

Sich traurig zu FÜHLEN und den Schmerz SPÜREN ist zwar mit Leid verbunden, keine Frage! Aber diese Sinne zuzulassen ist essentiell! Und wenn ein Betroffener das äußert und eben sogar sagt, dass er das will, ist er auf einem guten Weg der heilsamen Trauerbewältigung.Vögel Sonnenuntergang Ausschnitt

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Workshop zu Kindertrauer „Ich bin klein. Der Tod ist groß“ Haus der Familie, Lichtenstern

 

In diesem Workshop werden wir in die Gefühlswelt von trauernden Kindern eintauchen und anhand von praktischen Beispielen und Übungen erfahren, was ihnen in dieser schwierigen Zeit helfen kann. Wir reden darüber, wie das Gespräch mit Kindern zum Thema Tod und Sterben leichter fallen kann und wie ich Kinder in die Abschiedsrituale miteinbeziehen kann.

 

Der Tod und damit auch die Trauer treten unerwartet in unser Leben. Trotz tiefer Ohnmacht und Hilflosigkeit sind Betroffene gefordert, ihren Alltag mit komplett veränderten, äußeren und inneren Umständen, neu zu organisieren. Da ist man als betroffene Familie verständlicherweise erleichtert, wenn Kinder dem Anschein nach „recht gut mit dem Verlust umgehen können“. Aber hinter diesem (nur) scheinbarem „Gut Funktionieren“ bleiben die Kinder allein ihrer Trauer und den oft komplett ungewohnten, aber umso intensiveren Gefühlen überlassen. Dabei kann man mit Verständnis für die kindliche Trauer und einem offenen Herzen den Raum für die Trauer zulassen und eine heilsame Verarbeitung ermöglichen.

Donnerstag 14.11.2019 8.30 bis Freitag, 15.11.2019 18 Uhr

Anmeldung direkt im Haus der Familie in Lichtenstern, Tel. 0471 345 172, info@hdf.it

Für diesen Kurs gibt es auch ECM Punkte

 

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Vortrag „Trauer erLeben“ Herbst 2019

Trauer ist keine Krankheit, Trauer ist ein Gefühl! Wir brauchen die Trauer mit all ihren Facetten, um den Verlust, der in unser Leben getreten ist, zu begreifen, zu spüren und ihm einen „guten“ Platz in unserem Leben zu geben.

Wenn wir es schaffen, den Verlust zu akzeptieren und in unseren komplett veränderten Alltag zu integrieren, finden wir auch zurück ins Leben. Das ist ohne Zweifel ein intensivster, schmerzhafter und kräfteraubender Prozess. Es gibt kein „Richtig“ und kein „Falsch“ in der Trauer und auch keine Anleitung, wie trauern funktioniert. Jeder darf und soll auf seine Weise trauern! Betroffene brauchen Zeit und den Raum, all ihre Gefühle zuzulassen. Mut, die Trauer aktiv zu gestalten und damit eine Neuorientierung im Leben einzuleiten.

Der Vortrag soll sowohl Betroffenen als auch dem Umfeld helfen, Verständnis für den Trauerprozess zu entwickeln und zeigt Möglichkeiten auf, den Weg durch den Schmerz zu gehen und Trauernde heilsam zu unterstützen.

Termine Herbst 2019

23.Oktober, Bibliothek Welsberg 20.00 Uhr

29.Oktober, Vereinshaus Mühlwald, 20.00 Uhr

6.November, Vereinshaus Neustift, 19.30 Uhr

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Workshop im Bildungshaus St. Georg Sarns „Gesalbt. Gesegnet. Begraben. Und dann?“

 

Workshop „Gesalbt. Gesegnet. Begraben. Und dann?“

Kindern in der Auseinandersetzung mit Tod und Trauer heilsam zur Seite stehen.

 

Der Tod und damit auch die Trauer treten unerwartet in unser Leben. Trotz tiefer Ohnmacht und Hilflosigkeit sind Betroffene gefordert, ihren Alltag mit komplett veränderten, äußeren und inneren Umständen, neu zu organisieren. Da ist man als betroffene Familie verständlicherweise erleichtert, wenn Kinder dem Anschein nach „recht gut mit dem Verlust umgehen können“. Aber hinter diesem (nur) scheinbarem „Gut Funktionieren“ bleiben die Kinder allein ihrer Trauer und den oft komplett ungewohnten, aber umso intensiveren Gefühlen überlassen. Dabei kann man mit Verständnis für die kindliche Trauer und einem offenen Herzen den Raum für die Trauer zulassen und eine heilsame Verarbeitung ermöglichen.

In diesem Workshop werden wir in die Gefühlswelt von trauernden Kindern eintauchen und anhand von praktischen Beispielen und Übungen erfahren, was ihnen in dieser schwierigen Zeit helfen kann. Wir reden darüber, wie das Gespräch mit Kindern zum Thema Tod und Sterben leichter fallen kann und wie ich Kinder in die Abschiedsrituale miteinbeziehen kann.

 

Freitag 17.05. 15 Uhr bis Sonntag, 18.05. 12.30 Uhr

Anmeldung direkt bei der Cusanus Akademie: www.cusanus.bz.it

Für diesen Kurs gibt es auch ECM Punkte

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