Aktuelles

Online Vortrag „Kindertrauer in Krisenzeiten“

Wieso darf ich nicht mehr mit Freunden spielen? Wieso ist die Schule gesperrt? Wieso sind die meisten Geschäfte zu? Wieso darf ich meine Oma nicht mehr sehen?…..

Von einem Tag auf den anderen sind den Kindern elementare Bezugspersonen und alltägliche Rituale entzogen worden. Die Alltagsstruktur hat sich komplett verändert.

Je nach Alter begreifen Kinder solche Einschnitte unterschiedlich und reagieren entsprechend.

Die momentane außergewöhnliche Zeit durch Covid 19 ist eine enorme Herausforderung für uns alle. Diese globale Krise mit ihrer enormen Dynamik kann teils heftige Krisen- und Trauerreaktionen hervorrufen. Auch bei Kindern. Wie immer in solchen Zeiten können wir Kindern den Schmerz, ihre Sorgen und Ängste nicht nehmen. Aber wir müssen ihnen Sicherheit geben! In erster Linie durch unser Verständnis, durch ehrliche Erklärungen, durch das Dasein, durch Hoffnungs- und Zuversichtsbilder, durch neue Rituale. Da Kindern oft die Sprache fehlt, brauchen sie kreative und spielerische Möglichkeiten, um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen und sie heilsam zu verwandeln.

Der Vortrag soll ein Verständnis für die Reaktionen von Kindern vermitteln und einige praktische Tipps zeigen, wie wir Kinder in dieser Zeit unterstützen können.

Anmeldung bei KVW Meran:

http://kurse.kvw.org/webbasys/index.php?kathaupt=11&knr=20F60L37&kursname=ONLINE+Kindertrauer+in+Krisenzeiten&katid=33

 

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Trotz „Corona“ Einschränkung kann ein Gespräch erleichtern

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Da ich mich im Moment leider nicht persönlich mit Ihnen für eine Beratung oder Begleitung treffen kann, biete ich eine telefonische oder Online-Alternative: WhatsApp Video Anruf, Skype oder Zoom.

Gerne können wir unter 329 2640804 oder gabriela@farfallina.info einen Termin vereinbaren.

 

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Erinnerungsnachmittag für trauernde Kinder

„Der Schatz der Erinnerungen… bleibt für immer in deinem Herzen!“

Es ist ganz normal, dass Erinnerungen an den Verstorbenen und gemeinsame Erlebnisse mit der Zeit verblassen. Das kann oft sehr erschreckend und belastend wirken. Eine ältere Frau, die als Kind ihre Mutter verloren hat, erzählt auf die Frage, was sie heute am meisten schmerzt: „Dass ich mich nicht mehr an meine Mutter erinnern kann.“

Besonders heilsame Momente können trauernde Kinder dann erleben, wenn sie erkennen, dass über den Verstorbenen gesprochen werden kann und er in den Erinnerungen immer bei ihnen ist. Damit fällt es ihnen leichter, den Verlust ins eigene Leben zu integrieren.

In der Gruppe helfen wir den Kindern, die Erinnerungen zu pflegen, sie zu sammeln und so einen lebenslangen Schatz bei sich zu tragen.

 

TERMINE

Teil 1: Mi. 17.04.2019,

Teil 2: Mi. 08.05.2019,

Teil 3: Mi. 22.05.2019,

Teil 4: Mi. 05.06.2019,

jeweils von 14.30 bis 16.30 Uhr

KURSBEITRAG 50 Euro

Ort: Bildungshaus St. Georg, Sarns (bei Brixen, Südtirol)

Nähere Informationen erhalten Sie auch beim Vortrag am 5.04.2019

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Gesprächs- und Kreativrunde für trauernde Kinder im ELKI Hochpustertal

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Kinder trauern anders als Erwachsene und ihre natürliche und oft auch unkonventionelle Art mag auf Außenstehende missverständlich wirken. Sind Kinder vom Tod eines lieben Menschen betroffen, fühlen sie genauso Hilflosigkeit, Ohnmacht, Einsamkeit und tiefsten Schmerz. Diese werden verstärkt durch die Erfahrung, mit niemanden darüber sprechen zu können.

Damit die Entwicklung auch weiterhin altersgerecht und positiv verlaufen kann, ist für trauernde Kinder eine aktive Unterstützung von außen sowie das Wissen um kindliche Trauerprozesse sehr wertvoll und gibt ihnen das Gefühl, nicht allein der Bewältigung ihres Schicksals überlassen zu sein. Die Eltern sind selber in ihrer Trauer und Schmerz gefangen und oft nicht in der Lage, die Trauer des Kindes mit anzusehen und auszuhalten.

Die Gruppe bietet betroffenen Kindern einen geschützten Raum, um mit Gleichaltrigen mit ähnlichem Schicksal in Kontakt mit ihren Gefühlen zu kommen. Kinder brauchen meist andere Ausdrucksmöglichkeiten – altersgerecht und individuell. So lernen die Kinder, neben Gesprächen und Erzählungen über viele kreative und spielerische Methoden den Tod und die Trauer zu begreifen sowie die veränderte Lebenssituation anzunehmen. Sie spüren, dass sie in der Gemeinschaft nicht alleine sind mit ihren Gefühlen, Ängsten und Sorgen.

In der Gruppe

  • führen wir Kinder zu ihren eigenen Ressourcen
  • lassen wir den Schuldgefühlen und Aggressionen den nötigen Platz
  • pflegen wir die Erinnerungen an den Verstorbenen
  • vermitteln wir durch Rituale Sicherheit und Struktur

Wenn Kinder ihre Trauer mit all den dazugehörigen, schmerzhaften Gefühlen und auch den positiven Momenten bewusst erleben können, ist der Trauerprozess ein enorm wertvoller Reifeprozess und stärkt sie in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Persönlichkeit. Ziel ist es, dass die Kinder lernen, den Verlust heilsam in ihr Leben zu integrieren und neue Perspektiven für die Zukunft zu finden.

 

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