Aktuelles

Eine Reise zu deiner inneren Stärke

Workshop am 31.Juli 2021 iBrunnen Villoldom Kloster Neustift

Energieräuber erkennen, Kraftquellen entdecken und verstehen, welche Rolle dabei biologische Vorgänge im Körper spielen.

Wir alle haben von Kindheit an eine Kraftquelle in uns. Oft ist der Zugang jedoch irgendwie verstopft und sie sprudelt nicht mehr.Schwierige Zeiten fordern unsere letzten Energiereserven, deswegen ist es wichtig, aufzutanken. Gute Kraftquellen helfen auch, Situationen und Gefühle auszuhalten. Wir brauchen sie, um gestärkt durch Trauer- und Krisenzeiten zu gehen.

In diesem Workshop erfahren wir biologische Zusammenhänge zwischen Körper und Geist. Wir aktivieren unsere Kraftquelle und lernen einige Techniken, wie wir diese in den Alltag integrieren.

Referenten: Gabriela Mair am Tinkhof, Dr. Kurt Kofler – Molekularbiologe

 

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„Trau den Menschen Trauer zu!“

….und da denke ich besonders auch an Menschen mit Beeinträchtigung!

In der Trauerbewältigung, den Tabus und den Herausforderungen im Umgang mit Betroffenen zeigen sich bei Menschen mit geistiger Beeinträchtigung sehr viele Parallelen zu jenen bei Kindern.

Sie werden meistens ausgeklammert von Sterben,  Tod und Verlusten. Eine Tatsache, die ihnen eine heilsame Verarbeitung besonders erschwert.

Die Realität des Todes zu erfassen fällt beiden Gruppen sicherlich schwer. Ist abhängig von Alter, von bereits erlebten Verlusten, von familären und kulturellen Traditionen. Aber muss man das überhaupt? Letztendlich geht es um die Tatsache, dass der Tod Gefühle auslöst.  Und jeder Mensch empfindet Verlust und darf und soll Traurigkeit äußern dürfen.

Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung verfügen oft über eine ausgeprägte emotionale Intelligenz! Es ist besonders wichtig, dass man sie entsprechend informiert und sie nicht ausgrenzt in der Annahme, sie würden das Geschehen nicht verstehen.

Wenn es keine Abschiedsrituale, keine Abschiedskultur gibt, fehlt der Raum für das BeGREIFEN. Aber ähnlich wie bei Kindern, haben sie  nicht die Fähigkeit, ihr Empfinden in Worte auszudrücken. Wie sollen sie dann ihre Trauer leben?

Wie auch bei der Begleitung von Kindern und Erwachsenen, braucht es keine Lösung für ein Problem oder das Wegmachen von Schmerz. Es braucht ein Umfeld, das Nähe zulässt, Verständnis zeigt, zuhört und ganz präsent ist, das den Raum schafft, um Emotionen zuzulassen und entsprechend unterstützt. Das spendet Trost, uns allen.

 

„Wir ähneln einander mehr, als dass wir uns unterscheiden.“ (Anna Mühle, Sozialpädagogin)

 

 

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Was ist „Trauerbegleitung“ überhaupt?

Der Schmerz, den wir in der Trauer spüren, tut einfach so unbeschreiblich weh. Am liebsten würde man weglaufen, ihn so schnell wie möglich loswerden. Deckel drauf und ja nicht spüren. Und dann kommt oft noch der Druck von außen dazu, so schnell wie möglich wieder zu funktionieren.

Aber das geht so eben nicht! Zumindest nicht auf Dauer. Jede Trauer ist individuell, jeder geht seinen Weg. Und daran kann auch eine Trauerbegleitung nichts ändern. Sie kennt die Abkürzung auch nicht. Die gibt es nicht. Zumindest nicht in einer gesunden Trauerverarbeitung. Denn die heißt: zulassen, was gespürt werden will. Zeigen, was gesehen werden will. Raum geben für das, was gerade in dein Leben getreten ist. Alles nicht so einfach, gar nicht.

Genau darin kann eine Trauerbegleitung unterstützen. Im Aushalten, im Begreifen, im Zulassen, im Erinnern, im Erkennen….So wird Trauern heilsam. Die Trauer verändert sich, sie findet einen „guten“ Platz in deinem Leben. Und sie hat Spuren hinterlassen, auch schöne!

Wir müssen nicht alles alleine schaffen! „Jede Träne braucht einen Zeugen“ hat mir mal jemand gesagt. Ja, das stimmt. Wir dürfen Gefühle zeigen und sie auch teilen…..Trauerbegleitung

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Kreative Erinnerungsarbeit

Durch kreative Erinnerungsarbeit kann die Trauer etwas leichter werden und vor allem wird eine neue Beziehung zum Verstorbenen geschaffen.

Unter anderem ist  es besonders für Kinder wunderbar, wenn sie etwas „zum Greifen“ haben. Wir haben schon öfters aus Kleidungsstücken vom Verstorbenen Herzen ausgeschnitten und auf Pölster genäht.

Ihr könnt aber auch euer ganz individuelles Erinnerungsstück nähen lassen. Die Sozialgenossenschaft „Vergiss mein nicht“ in Bruneck, die Arbeitsplätze für Grenzgänger schafft, wird das für euch besonders achtsam und liebvoll ausarbeiten.

Dabei können so bedeutende und zutiefst prägende Momente entstehen. Wenn z.B. eine sterbenskranke Mutter noch einen Zauberumhang für ihren Sohn näht…..Dazu eine wunderbare Szene aus dem Film „Seite an Seite“ mit Julia Roberts und Susan Sarandon.

Wer selber noch für seine Lieben ein Erinnerungsstück nähen möchte, kann sich an Wally Oberegger von „Nähcito“ in Neustift wenden. Sie wird euch behilflich sein, für einen zauberhaften und bleibenden Moment zu sorgen.

Ob selber nähen oder nähen lassen, gerne kann ich euch dabei begleiten und die Erinnerungen würdevoll und in Dankbarkeit pflegen.

 

Erinnerungen nähen
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Worin Puzzle die Trauer positiv beeinflusst….

Puzzle 1Puzzle 2

 

Im Puzzeln steckt eine unglaubliche Symbolkraft: ich sortiere einen Trümmerhaufen und erschaffe Schritt für Schritt ein neues Bild!

Spielen verbindest du wohl eher mit Leichtigkeit und Glücklichsein – Gefühle, die zwar auch in der Trauer sein dürfen und sollen, aber halt unvorstellbar zuzulassen sind.

Deswegen ist es so wertvoll, dass du dir etwas suchst, das dir hilft, einen kurzen Moment der Leichtigkeit und des Glücklichsein zu erleben.

„Puzzeln“ kann dich da in so vielen Aspekten unterstützen:

  • fördert die Konzentrationsfähigkeit (jeder Trauernde weiß, wie schwer es fällt, sich auf etwas zu konzentrieren bzw. ist in der Erinnerungsfähigkeit beeinträchtigt)
  • erfordert ein strukturiertes Vorgehen, einen Plan
  • fördert die Handlungsfähigkeit (von alleine wird es nicht fertig)
  • ermöglicht einen Glücksmoment (wenn man ein Teilchen ewig gesucht und endlich gefunden hat)
  • schafft einen Moment der Ruhe, einen meditativen Zustand
  • regt die Produktion des Glückshormons „Dopamin“ an, das wiederum für seelisches Gleichgewicht hilft
  • und und und….

Wenn du mehr dazu wissen möchtest, solltest du unbedingt die 10 positive Effekte durch das Puzzlespiel

auf Spielezar.ch

nachlesen.

 

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Abschied in Corona-Zeiten

Sterben und Trauer in Corona-Zeiten:

Nähe schaffen trotz Kontaktbeschränkung – einen Abschied in Würde gestalten!

 

„Sterben ist nicht vorrangig ein medizinisches Ereignis und wir müssen damit aufhören, es als solches zu behandeln. Es ist vielmehr ein Thema von Beziehungen. Beziehung zu uns selbst, zu denen, die wir lieben. Zu Gott oder wie auch immer unser Bild von der letztendlichen Güte im Leben aussieht.“ Frank Ostaseski, Zen-Hospice San Francisco

 

Und auch die Palliativmediziner sind sich einig: eine der größten Ängste am Lebensende ist die Einsamkeit. Wir Menschen sind soziale Wesen und als solche beziehungsabhängig. Wir brauchen andere Menschen!

 

Das, was Sterbende und ihre Angehörigen derzeit erleben, grenzt an seelische, emotionale, psychische Folter. Menschen sterben alleine – im Krankenhaus oder im Altersheim. Mit Corona oder ohne. Keiner darf da sein, um die Hand zu halten, um Erinnerungen auszutauschen, um etwas Unausgesprochenes zu klären, um noch einmal „du bist mir so wichtig“ oder „Pfiati“ zu sagen. Ein prägender Moment auch für die Hinterbliebenen.

 

Der Sterbende und seine Angehörige sind mit dem existentiellsten Lebensthema überhaupt konfrontiert und müssen akzeptieren, dass sie ihren Liebsten nicht beistehen können. „Unsere größte Hoffnung ist es, dass unsere Mutter wusste, dass wir nicht kommen durften! Und nicht „nicht wollten“, sagt eine betroffene Frau, deren Mutter alleine im Krankenhaus verstorben ist.

 

Aus der Sterbe- und Trauerforschung  weiß man längst, dass ein würdiger Abschied das Fundament für eine lebensfördernde Trauer ist. Fehlt dieser, kann es zu einer Unterbrechung bzw. sogar Abbruch des Trauerprozesses kommen und psychische Folgen haben.

 

Traditionelle und starke Trauerrituale werden unterbunden: das Waschen, Ankleiden, Aufbahren, Beerdigen, Anteilnahme durch Händedruck oder Umarmung, „Totenmahlele“….alles wird reglementiert und „auf Distanz gehalten“. Dabei ist es genau die Nähe, die Betroffene brauchen, um den Verlust eines geliebten Menschen  zu verarbeiten. Die Familie und Freunde sind die allerwichtigste Stütze! Sie helfen „auszuhalten“, „da-zu-sein“, „zu schweigen-zu weinen-zu schreien“ und unterstützen bei den alltäglichsten Dingen: Kochen, Waschen, einkaufen.

 

Eine Berührung oder ein kleines Lächeln können die Welt für einen Moment verändern!

 

„Im Moment beerdigen wir Menschlichkeit, Mitgefühl und Würde“ schreibt meine Kollegin Murielle Kälin von www.schlusslicht.ch. Ja, so ist es wohl! Die Würde im Sterben und die Würde im Abschied und der Trauer gibt es so nicht mehr.

 

Trauernde dürfen eines nicht vergessen: es gibt da eine innige Verbindung, die sie mit dem Verstorbenen im Leben hatten. Und die kann der Tod nicht nehmen! Ich ermutige alle, nicht hilflos und ohnmächtig zu bleiben und gemeinsam mit Familie und Freunden zu schauen, wie man trotz Kontaktbeschränkung Nähe schaffen kann:

  • Einen vertrauten Ort aufsuchen, an dem man gemeinsam schöne Momente verbracht hat
  • Vertraute Musik hören oder vertraute Gerüche riechen (das Lieblingsgericht des Sterbenden kochen)
  • Die eigene Stimme durch eine Sprachnachricht oder Anruf in das Sterbezimmer bringen.
  • Einen Brief schreiben oder ein Bild malen und in den Sarg legen
  • Einen Finger- oder Handabdruck vom Verstorbenen machen oder eine Haarlocke abschneiden. Damit kann ein „Begreifen“ des Unfassbaren auch aus der Ferne erleichtert werden.
  • Die Abschiedsfeier für einen späteren Moment vorbereiten (Musik, Texte, Abschiedsworte, wo wieder alle Freunde und Bekannte teilnehmen können.
  • Erinnerungen sammeln, Foto- oder Videocollage gestalten, und bei der Abschiedsfeier vortragen.
  • Lichterherz in der Leichenkapelle, indem jeder, der einzeln Abschied nimmt, eine Kerze um den Sarg herum entzündet und so seine Anteilnahme sichtbar macht und für eine besondere Stimmung sorgt.

Um nur einige Beispiele zu nennen. Der eigenen Kreativität und Willenskraft seien keine Grenzen gesetzt.

 

Holt euch Hilfe, wo immer es irgendwie möglich ist.

 

Die Zukunft wird es zeigen, wie sich das Erleben dieser besonderen Zeit auf unsere Sterbe- und Trauerkultur auswirken wird. Ich hoffe sehr, dass wir offener, aufrichtiger und menschlicher mit diesen Themen umgehen und sie ins Leben holen!

 

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Grabschmuck selber gestalten

Gemeinsam einen kreativen Grabschmuck gestalten
Immer wieder erlebe ich, wie gut es tut, in der Trauerzeit einen kreativen Ausdruck zu finden. Gerade jetzt vor Allerheiligen kann es sehr wohltuend sein, den Grabschmuck selber zu gestalten. Es ist eine wunderschöne Gelegenheit, auch gemeinsam mit Kindern eine Kerze zu verziehren, besondere Steine zu malen oder Naturmaterial zu sammeln und zu stecken.
Dabei entstehen oft sehr wertvolle Gespräche, innige Momente der Verbundenheit und es gibt das gute Gefühl, „etwas tun zu können“.
sehr sehr viele liebevolle Tipps und Anregungen geben!
Allerheiligen
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„Im Leben der Vergänglichkeit begegnen“ Workshop (verschoben)

Workshop im Bildungshaus Kloster Neustift
Im Moment merken wir wohl alle: mit einem Mal wird uns plötzlich und ungefragt so Vieles genommen. Alles ist im Wandel. Das Sterben ist sehr präsent – und auch die Ängste dazu. In den meisten Situationen „nur“ vorübergehend. Was ist aber, wenn es dazu ein „für immer“ gibt? Wir haben keine andere Wahl, als zu akzeptieren, auszuhalten, uns anzupassen und bestenfalls „uns“ neu zu orientieren. Wie wäre es, den Tod nicht mehr nur als Niederlage zu sehen, sondern als guten Freund, der uns zeigt, wie wertvoll das Leben ist?
Im Workshop begegnen wir mit Feingefühl den berührenden Themen Vergänglichkeit, Sterben und Trauer. Verluste sind unweigerlich ein Teil in unserem Leben. Eine bewusste Auseinandersetzung damit kann uns viele Ängste nehmen, unsere Persönlichkeit stärken sowie eine Verankerung und Dankbarkeit im und für das Leben bringen.Der Workshop gibt den Raum, über die emotionalen und spirituellen Seiten in der Begegnung mit Tod und Trauer im Leben zu reflektieren und sich auszutauschen. Durch die Vermittlung von theoretischen Inhalten und kreativen Übungen soll die individuelle Auseinandersetzung erleichtert werden.
Der Kurs wurde mit 16 ECM-Punkten akkreditiert.
13.11.2020 – 14.11.2020 | 14:30 – 17:00

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„Trauer erLeben“ Vortrag Herbst 2020

Trauer ist keine Krankheit, Trauer ist ein Gefühl! Wir brauchen die Trauer mit all ihren Facetten, um den Ver-lust, der in unser Leben getreten ist, zu begreifen, zu spüren und ihm einen „guten“ Platz in unserem Leben zu geben.

Der Vortrag soll sowohl Betroffenen als auch dem Umfeld helfen, Verständnis für den Trauerprozess zu entwickeln und zeigt Möglichkeiten auf, den Weg durch den Schmerz zu gehen und Trauernde heilsam zu unterstützen.

 

Montag, 30.11. 20 Uhr Raiffeisen Kultursaal, Niederdorf

 

selbstmitgefühl

 

 

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Farfallina

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