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Eine Reise zu deiner inneren Stärke

Workshop am 08.Mai 2021 iBrunnen Villoldom Kloster Neustift

Wir alle haben von Kindheit an eine verborgene Kraftquelle in uns. Oft ist der Zugang aber irgendwie verstopft und sie sprudelt nicht mehr. Gerade in Zeiten, wo wir hoffnungs- und orientierungslos von einem Tag zum nächsten taumeln, brauchen wir diese Quelle. Sie ist eine unbezahlbare Tankstelle. Krisen- und Trauerzeiten fordern uns in unserem ganzen Wesen, geistig und körperlich. Aber aus einem leeren Brunnen kann ich kein Wasser schöpfen!

In diesem Workshop erfahren wir biologische Zusammenhänge zwischen Körper und Geist. Im praktischen Teil entdecken und aktivieren wir unsere Kraftquelle und lernen einige Techniken, wie wir diese in den Alltag integrieren.

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Worin Puzzle die Trauer positiv beeinflusst….

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Im Puzzeln steckt eine unglaubliche Symbolkraft: ich sortiere einen Trümmerhaufen und erschaffe Schritt für Schritt ein neues Bild!

Spielen verbindest du wohl eher mit Leichtigkeit und Glücklichsein – Gefühle, die zwar auch in der Trauer sein dürfen und sollen, aber halt unvorstellbar zuzulassen sind.

Deswegen ist es so wertvoll, dass du dir etwas suchst, das dir hilft, einen kurzen Moment der Leichtigkeit und des Glücklichsein zu erleben.

„Puzzeln“ kann dich da in so vielen Aspekten unterstützen:

  • fördert die Konzentrationsfähigkeit (jeder Trauernde weiß, wie schwer es fällt, sich auf etwas zu konzentrieren bzw. ist in der Erinnerungsfähigkeit beeinträchtigt)
  • erfordert ein strukturiertes Vorgehen, einen Plan
  • fördert die Handlungsfähigkeit (von alleine wird es nicht fertig)
  • ermöglicht einen Glücksmoment (wenn man ein Teilchen ewig gesucht und endlich gefunden hat)
  • schafft einen Moment der Ruhe, einen meditativen Zustand
  • regt die Produktion des Glückshormons „Dopamin“ an, das wiederum für seelisches Gleichgewicht hilft
  • und und und….

Wenn du mehr dazu wissen möchtest, solltest du unbedingt die 10 positive Effekte durch das Puzzlespiel

auf Spielezar.ch

nachlesen.

 

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Abschied in Corona-Zeiten

Sterben und Trauer in Corona-Zeiten:

Nähe schaffen trotz Kontaktbeschränkung – einen Abschied in Würde gestalten!

 

„Sterben ist nicht vorrangig ein medizinisches Ereignis und wir müssen damit aufhören, es als solches zu behandeln. Es ist vielmehr ein Thema von Beziehungen. Beziehung zu uns selbst, zu denen, die wir lieben. Zu Gott oder wie auch immer unser Bild von der letztendlichen Güte im Leben aussieht.“ Frank Ostaseski, Zen-Hospice San Francisco

 

Und auch die Palliativmediziner sind sich einig: eine der größten Ängste am Lebensende ist die Einsamkeit. Wir Menschen sind soziale Wesen und als solche beziehungsabhängig. Wir brauchen andere Menschen!

 

Das, was Sterbende und ihre Angehörigen derzeit erleben, grenzt an seelische, emotionale, psychische Folter. Menschen sterben alleine – im Krankenhaus oder im Altersheim. Mit Corona oder ohne. Keiner darf da sein, um die Hand zu halten, um Erinnerungen auszutauschen, um etwas Unausgesprochenes zu klären, um noch einmal „du bist mir so wichtig“ oder „Pfiati“ zu sagen. Ein prägender Moment auch für die Hinterbliebenen.

 

Der Sterbende und seine Angehörige sind mit dem existentiellsten Lebensthema überhaupt konfrontiert und müssen akzeptieren, dass sie ihren Liebsten nicht beistehen können. „Unsere größte Hoffnung ist es, dass unsere Mutter wusste, dass wir nicht kommen durften! Und nicht „nicht wollten“, sagt eine betroffene Frau, deren Mutter alleine im Krankenhaus verstorben ist.

 

Aus der Sterbe- und Trauerforschung  weiß man längst, dass ein würdiger Abschied das Fundament für eine lebensfördernde Trauer ist. Fehlt dieser, kann es zu einer Unterbrechung bzw. sogar Abbruch des Trauerprozesses kommen und psychische Folgen haben.

 

Traditionelle und starke Trauerrituale werden unterbunden: das Waschen, Ankleiden, Aufbahren, Beerdigen, Anteilnahme durch Händedruck oder Umarmung, „Totenmahlele“….alles wird reglementiert und „auf Distanz gehalten“. Dabei ist es genau die Nähe, die Betroffene brauchen, um den Verlust eines geliebten Menschen  zu verarbeiten. Die Familie und Freunde sind die allerwichtigste Stütze! Sie helfen „auszuhalten“, „da-zu-sein“, „zu schweigen-zu weinen-zu schreien“ und unterstützen bei den alltäglichsten Dingen: Kochen, Waschen, einkaufen.

 

Eine Berührung oder ein kleines Lächeln können die Welt für einen Moment verändern!

 

„Im Moment beerdigen wir Menschlichkeit, Mitgefühl und Würde“ schreibt meine Kollegin Murielle Kälin von www.schlusslicht.ch. Ja, so ist es wohl! Die Würde im Sterben und die Würde im Abschied und der Trauer gibt es so nicht mehr.

 

Trauernde dürfen eines nicht vergessen: es gibt da eine innige Verbindung, die sie mit dem Verstorbenen im Leben hatten. Und die kann der Tod nicht nehmen! Ich ermutige alle, nicht hilflos und ohnmächtig zu bleiben und gemeinsam mit Familie und Freunden zu schauen, wie man trotz Kontaktbeschränkung Nähe schaffen kann:

  • Einen vertrauten Ort aufsuchen, an dem man gemeinsam schöne Momente verbracht hat
  • Vertraute Musik hören oder vertraute Gerüche riechen (das Lieblingsgericht des Sterbenden kochen)
  • Die eigene Stimme durch eine Sprachnachricht oder Anruf in das Sterbezimmer bringen.
  • Einen Brief schreiben oder ein Bild malen und in den Sarg legen
  • Einen Finger- oder Handabdruck vom Verstorbenen machen oder eine Haarlocke abschneiden. Damit kann ein „Begreifen“ des Unfassbaren auch aus der Ferne erleichtert werden.
  • Die Abschiedsfeier für einen späteren Moment vorbereiten (Musik, Texte, Abschiedsworte, wo wieder alle Freunde und Bekannte teilnehmen können.
  • Erinnerungen sammeln, Foto- oder Videocollage gestalten, und bei der Abschiedsfeier vortragen.
  • Lichterherz in der Leichenkapelle, indem jeder, der einzeln Abschied nimmt, eine Kerze um den Sarg herum entzündet und so seine Anteilnahme sichtbar macht und für eine besondere Stimmung sorgt.

Um nur einige Beispiele zu nennen. Der eigenen Kreativität und Willenskraft seien keine Grenzen gesetzt.

 

Holt euch Hilfe, wo immer es irgendwie möglich ist.

 

Die Zukunft wird es zeigen, wie sich das Erleben dieser besonderen Zeit auf unsere Sterbe- und Trauerkultur auswirken wird. Ich hoffe sehr, dass wir offener, aufrichtiger und menschlicher mit diesen Themen umgehen und sie ins Leben holen!

 

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Grabschmuck selber gestalten

Gemeinsam einen kreativen Grabschmuck gestalten
Immer wieder erlebe ich, wie gut es tut, in der Trauerzeit einen kreativen Ausdruck zu finden. Gerade jetzt vor Allerheiligen kann es sehr wohltuend sein, den Grabschmuck selber zu gestalten. Es ist eine wunderschöne Gelegenheit, auch gemeinsam mit Kindern eine Kerze zu verziehren, besondere Steine zu malen oder Naturmaterial zu sammeln und zu stecken.
Dabei entstehen oft sehr wertvolle Gespräche, innige Momente der Verbundenheit und es gibt das gute Gefühl, „etwas tun zu können“.
sehr sehr viele liebevolle Tipps und Anregungen geben!
Allerheiligen
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„Im Leben der Vergänglichkeit begegnen“ Workshop (verschoben)

Workshop im Bildungshaus Kloster Neustift
Im Moment merken wir wohl alle: mit einem Mal wird uns plötzlich und ungefragt so Vieles genommen. Alles ist im Wandel. Das Sterben ist sehr präsent – und auch die Ängste dazu. In den meisten Situationen „nur“ vorübergehend. Was ist aber, wenn es dazu ein „für immer“ gibt? Wir haben keine andere Wahl, als zu akzeptieren, auszuhalten, uns anzupassen und bestenfalls „uns“ neu zu orientieren. Wie wäre es, den Tod nicht mehr nur als Niederlage zu sehen, sondern als guten Freund, der uns zeigt, wie wertvoll das Leben ist?
Im Workshop begegnen wir mit Feingefühl den berührenden Themen Vergänglichkeit, Sterben und Trauer. Verluste sind unweigerlich ein Teil in unserem Leben. Eine bewusste Auseinandersetzung damit kann uns viele Ängste nehmen, unsere Persönlichkeit stärken sowie eine Verankerung und Dankbarkeit im und für das Leben bringen.Der Workshop gibt den Raum, über die emotionalen und spirituellen Seiten in der Begegnung mit Tod und Trauer im Leben zu reflektieren und sich auszutauschen. Durch die Vermittlung von theoretischen Inhalten und kreativen Übungen soll die individuelle Auseinandersetzung erleichtert werden.
Der Kurs wurde mit 16 ECM-Punkten akkreditiert.
13.11.2020 – 14.11.2020 | 14:30 – 17:00

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„Trauer erLeben“ Vortrag Herbst 2020

Trauer ist keine Krankheit, Trauer ist ein Gefühl! Wir brauchen die Trauer mit all ihren Facetten, um den Ver-lust, der in unser Leben getreten ist, zu begreifen, zu spüren und ihm einen „guten“ Platz in unserem Leben zu geben.

Der Vortrag soll sowohl Betroffenen als auch dem Umfeld helfen, Verständnis für den Trauerprozess zu entwickeln und zeigt Möglichkeiten auf, den Weg durch den Schmerz zu gehen und Trauernde heilsam zu unterstützen.

 

Montag, 30.11. 20 Uhr Raiffeisen Kultursaal, Niederdorf

 

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Was bleibt?

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„Deine Handschrift schrieb mir Wichtiges ins Herz“ heißt es auch in diesem Song.

Für mich ist es immer ein ganz besonderer Moment, wenn Trauernde das Geschenk erkennen, das der Verstorbene in ihnen hinterlassen hat. Werte, Fähigkeiten, Tugenden, die sie nun weiterpflegen und weitergeben können.

Ein lebendiges in Erinnerung behalten und somit einen guten Platz im Herzen geben…❤️

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Wenn Abschiedsrituale fehlen

Wenn Abschiedsrituale fehlen….

….geht den Betroffenen ein unglaublich wichtiger, kraftvoller Anker und Halt verloren. Ein Sterben in Würde, ein bewußter Abschied und das zelebrieren dieses „letzten Festes“ können ein felsenfestes Fundament für den Trauerprozeß sein. Die Gemeinschaft, das gemeinsame Erinnern und der Ausdruck der Anteilnahme geben dem Betroffenen Halt und Sicherheit. In einer Zeit, in der sie den Boden unter Füßen komplett verlieren.

Auch wenn zur Zeit ein Abschied nur stark verkürzt und in engstem Familienkreis stattfinden darf, empfehle ich allen Betroffenen, eine Feier so bald wie möglich nachzuholen.

Ihr könnt jetzt die Zeit nutzen, euch in Ruhe zu überlegen, wie ihr diese gestalten möchtet. Die Musik auswählen, Texte aussuchen, Fotos sammeln, vielleicht eine Video-Collage machen, Erinnerungen aufschreiben und eventuell vortragen…..

Auch das alles ist eine heilsame Trauerbewältigung und gibt das Gefühl, doch etwas Tun zu können und der Ohnmacht und Hilflosigkeit entgegen zu wirken.

Ein Abschied in Würde – für euch und eure geliebten Verstorbenen!✨❤️

über den wolken

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Was wir von Trauernden lernen können….

herz

Bei einem Telefongespräch heute mit einer Mama, die vor kurzem ihren Sohn verloren hat, hat mich eine Aussage von ihr sehr berührt.

Und zwar hat sie festgestellt, dass viele Menschen im Moment nicht klar kommen mit der Situation, nicht aus dem Haus gehen zu dürfen und ihre sozialen Kontakte einschränken zu müssen. Dass sie es sozusagen oft „nicht mehr aushalten“. (Was ja auch nachvollziehbar ist).

Sie zog eine Parallele zu Trauernden. Sie müssen aushalten! Sie müssen sich damit abfinden, dass ihr Sohn-Tochter-Partner-Schwester-Bruder…. nie mehr kommt. Und sie müssen mit einem um 360° veränderten Alltag zurechtkommen. Für immer. Und nicht nur für 1-2 Monate…..

Mein tiefster Respekt allen Betroffenen, die immer wieder aufstehen und tun, was für ihre Liebsten getan werden muss. Die immer wieder den Mut aufbringen, sich dem Schmerz zu stellen. Die sich jeden Tag der Leere stellen, die sich vor allem anfangs in ihrem Herzen befindet. Die aushalten lernen müsen. Die flexibel werden und lernen, sich immer neuen Situationen anzupassen. Die die Kraft finden, nach Wegen und Ressourcen für eine heilsame Entwicklung zu suchen.

Und die dann mit der Zeit ein tiefes Vertrauen entwickeln, dass die Liebe weit mehr als ein Gefühl ist. Sie ist die Kraft, die uns trägt und uns Zuversicht gibt: „Sie sind nicht weg, nur anders da.“ (Ernst Schneck)

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Farfallina

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